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Männerchorreise 2018

 

Nachdem sich kurz vor acht Uhr morgens der Männerchor, in Begleitung ihrer Partnerinnen und weiteren treuen Helferinnen, versammelt hatten, konnte die Fahrt losgehen. Je enger die Strasse und abgelegener die Ortschaft, desto grösser die Freude des Chauffeurs. Nach Schupfart folgte ein abgelegenes Dorf dem anderen. Doch fand man dann dort, wo sich Fuchs und Hase noch gute Nacht sagen und niemand mehr etwas zu erwarten glaubte, die Hupp Lodge, wo sich bei Kaffee und Gipfeli jeder und jede für die Weiterfahrt stärken konnte.

 

Nach einer kurzen Fahrt über den Hauenstein stand in Trimbach die Besichtigung der JurAlphorn-Schreinerei an. Es war interessant zu sehen, wie aus einem viereckigen Stück Holz ein so aufwändiges Alphorn entsteht. Der Schreiner-Meister persönlich berichtete über das Handwerk und beantwortete die vielen Fragen, aus denen man schliessen konnte, dass manch einer dieses Instrument gerne spielen würde.

 

Die Fahrt ging weiter nach Melchnau, wo im Restaurant Löwen ein feines Mittagessen genossen werden konnte. Nach dem Dessert und dem obligaten Lied "s isch nömme die Ziit" ging es mit dem Car weiter. Wer wollte, durfte singen oder die Fahrt für ein kurzes Mittagschläfchen nutzen. Wer aus dem Fenster schaute, bemerkte schnell, dass die Farbe grün dominierte.  So konnte die wunderschöne Landschaft des Emmentals mit seinen Hochstudhäusern und anderen Bauernhöfen betrachtet werden. Auch kreuzte man viele, für die Eiker ungewöhnliche, blaue Traktoren.

 

Der nächste Halt war in Trubschachen angesagt. Pech für diejenigen, die den Magen beim Mittagessen zu vollgeschlagen hatten, denn jetzt galt es, in der Firma Kambly sein Lieblingsbisquit zu finden. Zum Glück gab es grosse Tragtaschen und im Car war auch noch genügend Platz, so dass reichlich eingekauft werden konnte.

 

Langsam aber sicher rollte der Car in Richtung Heimat, dabei führte der Weg durch Willisau. Kurz kam die Idee auf, ob man beim Kambly-Konkurrenten Hug noch ein paar Willisauer Ringli hätten gekauft werden sollen. Die mit Guetzli gefüllten Mägen liesse den Gedanken jedoch schnell wieder verfliegen.

 

Dank der witzigen Unterhaltung des Chauffeurs verflog die Rückfahrt wie im Fluge und alle trafen glücklich und müde in Eiken an.

 

 

FS